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	<title>Der einsame Schütze &#187; Astronomie</title>
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	<description>Publikationsreihe für Themen der Forteanik, Anomalistik, Naturphänomene und Grenzwissenschaften</description>
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		<title>Beinahe-Weltuntergang am 12. August 1883?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 22:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<category><![CDATA[UFO]]></category>
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		<description><![CDATA[Es begab sich am 12. August 1883, als der Astronom José Bonilla, Direktor des Observatoriums in Zacatecas in Zentralmexiko, und sein Assistent etwas äußerst Rätselhaftes am Himmel beobachteten. Sie bereiteten gerade die Instrumente für Sonnenflecken-Aufnahmen vor, als urplötzlich zahlreiche Objekte die Sonnenscheibe durchquerten. Im Verlauf der folgenden Stunden sollen über 400 dieser &#8220;Scheiben&#8221;, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es begab sich am 12. August 1883, als der Astronom José Bonilla, Direktor des Observatoriums in Zacatecas in Zentralmexiko, und sein Assistent etwas äußerst Rätselhaftes am Himmel beobachteten. Sie bereiteten gerade die Instrumente für Sonnenflecken-Aufnahmen vor, als urplötzlich zahlreiche Objekte die Sonnenscheibe durchquerten. Im Verlauf der folgenden Stunden sollen über 400 dieser &#8220;Scheiben&#8221;, wie sie Bonilla beschrieb, an der Sonne vorbei geflogen sein. Es gelang dem Astronom einige der Objekte mit seiner Kameraausrüstung zu fotografieren &#8211; und so wurden dies die ersten bekannten UFO-Aufnahmen der Geschichte.</p>
<p>Skeptiker machen Zugvögel für die Beobachtungen verantwortlich, aber der Zweifel an dieser Erklärung blieb bis zum heutigen Tage bestehen. Eine aktuelle Studie des Astronomen Hector Javier Durand Manterola von der <em>Universidad Nacional Autónoma de México</em> allerdings kommt nun zu dem Schluss, dass es sich bei dem Phänomen um die Trümmer des auseinandergebrochenen Kometen Pons-Brooks gehandelt hatte, der im selben Jahr von US-Astronomen entdeckt wurde. Aufgrund Bonillas Aufzeichnungen berechneten die mexikanischen Wissenschafter, dass Tausende zwischen 50 und 800 Meter große Bruchstücke maximal 8.000 Kilometer an der Erde vorüber geflogen sein dürften. Manche der Trümmer hätten sich sogar bis auf 600 Kilometer an unseren Planeten angenähert. </p>
<p>Sollten Manterola und seine Kollegen mit ihrer Annahme Recht behalten, dann ist die menschliche Zivilisation vor 128 Jahren nur knapp der Vernichtung entgangen.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://arxiv.org/abs/1110.2798" title="Cornell University">Cornell University</a></small></p>
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		<title>Hatte die Erde zwei Monde?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 03:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entstehung des Mondes unseres Planeten ist bis heute nicht exakt geklärt, doch das wahrscheinlichste Szenario deutet darauf hin, dass unser Mond das Ergebnis einer Planetenkollision ist. Wahrscheinlich kollidierte vor rund 4,5 Milliarden Jahren die Erde mit einem anderen Planeten in Marsgröße. Aus den Trümmern dieser Kollision dürfte sich der Mond gebildet haben, der eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_358" class="wp-caption alignright" style="width: 297px"><a href="http://www.einsamer-schuetze.de/wp-content/dateien/2011/08/Mond.jpg" target="_blank"><img src="http://www.einsamer-schuetze.de/wp-content/dateien/2011/08/Mond-287x300.jpg" alt="Mond" title="Mond" width="287" height="300" class="size-medium wp-image-358" /></a><p class="wp-caption-text">Mond</p></div>Die Entstehung des Mondes unseres Planeten ist bis heute nicht exakt geklärt, doch das wahrscheinlichste Szenario deutet darauf hin, dass unser Mond das Ergebnis einer Planetenkollision ist. Wahrscheinlich kollidierte vor rund 4,5 Milliarden Jahren die Erde mit einem anderen Planeten in Marsgröße. Aus den Trümmern dieser Kollision dürfte sich der Mond gebildet haben, der eine recht ähnliche geologische Zusammensetzung wie die Erde selbst hat.</p>
<p>Nach einer neuen Theorie kam es eventuell als Folge dieses gigantischen Aufpralls zur Bildung eines zweiten Trabanten, der die Erde eine ganze Weile begleitete, schlussfolgern nun Martin Jutzi und Erik Asphaug (Uni Bern und University of California in Santa Cruz) in der britischen Wissenschaftszeitschrift &#8220;Nature&#8221; (Bd. 476, S. 69). Durch dessen Existenz könnte sich erklären lassen, warum die Rückseite des Mondes aus bergigem und stark zerklüftetem Hochland besteht, während die uns zugewandte Seite flache Tiefebenen besitzt. </p>
<p>Nach Simulationen und Berechnungen gehen Jutzi und Asphaug davon aus, dass der zweite Mond einen Durchmesser von etwa 1200 Kilometern hatte, was in etwa ein Drittel des Mondes beträgt. Dieser kleinere Himmelskörper sei nach seiner Entstehung für einige Dutzend Millionen Jahre in einer relativ stabilen Umlaufbahn geblieben, ehe er schließlich mit dem Mond kollidierte. </p>
<p>Nach den Berechnungen der Forscher erfolgte dieser Mond-Mond-Zusammenprall mit einer Geschwindigkeit von 2,4 Kilometern in der Sekunde, was etwa 8000 km/h entspricht. Als Folge dieses Einschlages, wobei die Masse des kleineren Mondes etwa vier Prozent der Mondmasse besaß, lagerte sich das Gestein an der getroffenen Seite des Mondes ab.  Nach der Theorie von Jutzi und Asphaug erklärt dies nicht nur warum es auf der Mondrückseite gebirgiges Hochland gibt, sondern auch warum dort die Mondkruste wesentlich dicker als auf der erdnahen Hemisphäre ist.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://derstandard.at/1311802657545/Hypothese-Die-Erde-hatte-frueher-womoeglich-zwei-Monde" title="Quelle" target="_blank">Der Standard</a> / <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v476/n7358/full/nature10289.html" title="Nature" target="_blank">Nature</a></small></p>
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